Finanzguru – die App, die von selbst organisiert

Seine eigenen Finanzen im Überblick zu behalten ist bei weitem nicht einfach: Eine weitere Abbuchung hier, eine unerwartete Ausgabe dort und schon kommt wieder alles durcheinander. Apps, die einen bei der finanziellen Organisation unterstützen sollen, gibt es ebenfalls wie Sand am Meer. Doch die App „Finanzguru“ verspricht endlich viele Probleme der persönlichen Finanzwirtschaft zu lösen. Denn mit dieser App soll man nicht nur übersichtlich seine Finanzen im Blick behalten können, sondern zusätzlich Geld sparen und in Zukunft ohne Aufwand über alle Ausgaben verfügen können – bequem an einem Ort.

Übersichtlich und einfach zu bedienen

Wer seine Finanzen im Griff haben möchte, der steht oft vor dem Problem, dass er seine Ausgaben akribisch auflisten muss. Das ist nicht nur ziemlich zeitaufreibend, sondern manchmal auch sehr unübersichtlich. Mit Finanzguru hat das nun ein Ende. Die App erkennt aus vergangenen Buchungen automatisch wie viel Geld im Monat für Essen, Kleidung, Tanken, Unkosten usw. ausgegeben werden. Findet die App einen Vertrag, beispielsweise für Strom, bei dem man mit einem Wechsel des Anbieters noch mehr sparen könnte, so zeigt sie dies ebenfalls an. Bei einigen Verträgen ist es sogar möglich, diese sofort in der App zu kündigen und zu wechseln. Oder aber man richtet sich eine Kündigungs-Erinnerung ein, damit der Vertrag zum nächstmöglichen Zeitpunkt gekündigt werden kann. Das Geniale dahinter ist, dass die meisten der Tätigkeiten innerhalb der App stattfinden und man somit nicht erst auf Drittanbieter zurückgreifen, oder selbst stundenlange Recherche betreiben muss.

Transparenz und Sicherheit statt Verunsicherung

Ein weiteres Aushängeschild der App ist ihr großes Netzwerk. Finanzguru ermöglicht es Kunden von über 3.000 Banken ihre Konten mit der App zu verbinden. Außerdem arbeiten sie eng mit der Deutschen Bank zusammen. Sie war es auch, die ihnen die ersten Präsentiermöglichkeiten gab. Und das noch bevor ihre App dank der TV Serie „Die Höhle der Löwen“ mehr Aufmerksamkeit bekam.

Des Weiteren legt das Unternehmen besonderen Wert auf die Datensicherheit ihrer Nutzer. Ein dreistufiges Sicherheitssystem speichert die Daten sicher ab. Das Startup setzt auf sowohl physisch als auch online gesicherte Server, welche sich in Deutschland befinden. Verschlüsselt werden die Daten mit dem höchsten Sicherheitsstandard in PCI-DSS Verschlüsselung. Das ist der gewohnte Standard, der auch von Kreditinstituten zur Verschlüsselung benutzt wird. Außerdem arbeitet die App mit modernsten Authentifizierungsverfahren, um die Daten der Benutzer zu schützen. So arbeitet die App mit aktuellen Firewalls, OAuth2-Verfahren, ein Verfahren, das die Daten der Nutzer in einem externen Server speichert und diese nur weitergibt, wenn der Nutzer sein Einverständnis gibt, und SSL-Schutz. Des Weiteren legt die Firma schon in ihren AGBs fest, dass die Daten der Nutzer ganz einfach durch das Löschen des Kontos komplett entfernt werden und dass selbst die Mitarbeiter von Finanzguru zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf die persönlichen Daten ihrer Kunden erhalten.

Die Zukunft von Finanzguru

Die beiden Entwickler von Finanzguru sagen, dass sie in Zukunft noch die Fähigkeiten ihrer App ausbauen wollen. So soll es irgendwann auch möglich sein, Versicherungen über die App zu vergleichen und zu wechseln.

Bis dahin besticht die App aber auf jeden Fall auch mit ihrem schlichten, übersichtlichen Design. Sie soll den Benutzern ermöglichen, sofort vor Ort zu sparen und einen wirklichen Überblick über die Finanzen zu haben. Schluss mit überteuerten Verträgen, zu hohen Nebenkosten oder unnötigen Ausgaben – der Finanzguru berät und unterstützt, wo er nur kann.


Image by Rawpixel via Pixabay.de

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